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Trabant 601 Kübel

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Ein Zweitaktmotor, der den Trabant antrieb und dessen konstruktive Ursprung bei den drehschiebergesteuerten DKW Motorrad-Rennmotoren der 1930-Jahre lag, veraltete. Er lag mit seiner Leistung von 17 kW noch immer auf dem Niveau seiner Klasse, der „Ente“ mit 12 kW und dem „Käfer“ mit 25 kW.

Die Bezeichnung Kübelwagen bzw. Kübelsitzwagen ist zurückzuführen auf den Beginn der Entwicklung von geländetauglichen Militär-Pkw. Um ein möglichst geringes Gewicht zu erzielen, wurde bei einigen Modellen auf die Türen verzichtet. Sie wurden durch Stoffplanen ersetzt oder entfielen ganz. Damit die Insassen während der Fahrt nicht aus dem Fahrzeug stürzen, wurden Schalensitze eingebaut, die Fahrer und Beifahrer einen besseren Halt geben sollen. Diese Sitze wurden umgangssprachlich wegen ihrer wannenartigen Form als Kübel und die Fahrzeuge, in denen sie eingebaut waren, als Kübelsitzwagen oder kurz als Kübelwagen bezeichnet. Im Laufe der Zeit entwickelte sich diese Bezeichnung zum Synonym für alle Fahrzeuge dieser Bauart, unabhängig, ob sie noch Kübelsitze besaßen oder nicht.


 

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