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Opel Kapitän

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Der Kapitän wurde Ende 1938 vorgestellt und im Frühjahr 1939 auf dem Genfer Auto-Salon präsentiert. Den Vorkriegs-Kapitän gab es als Limousine mit zwei oder vier Türen sowie als Cabriolet

Der Opel Kapitän ’51 wurde von 1951 bis 1953 gebaut. Er repräsentierte mit modernisierter Karosserie, deutlich mehr Chrom und stärkerem Motor (43 kW/58 PS) die ersten Anzeichen des deutschen Wirtschaftswunders. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 130km/h und Beschleunigte von 0 auf 100km/in 24s. Der Kapitän war in den 1950er Jahren äußerst beliebt. Zeitweise lag er bereits an dritter Stelle in der Zulassungsstatistik nach VW Käfer und Opel Olympia Rekord. Von März 1951 bis Juli 1953 wurden insgesamt 48.587 Fahrzeuge gebaut. Der Preis betrug 9.250 DM (ab 1. August 1951: 9.600 DM).
 

Der Opel Kapitän A hatte anfangs einen Sechszylinder-2,6-Liter-Reihenmotor mit 74 kW (100 PS), erstmals mit einem Viergang-Schaltgetriebe. In der Baureihe von 1965 bis 1968 standen zwei Motoren zur Wahl: einen Sechszylinder-2,8-Liter-Reihenmotor mit 92 kW (125 PS) und ab 1967 einen Sechszylinder-2,8-Liter-HL-Reihenmotor (Hochleistungsmotor mit zwei Zenith-Vergasern) mit 103 kW (140 PS). Bei allen Sechszylindermotoren vom Kapitän A und Admiral A setzte Opel zum ersten Mal die Hydrostößel ein, die eine Kontrolle und Einstellung des Ventilspiels überflüssig machten. Zusätzlich gab es ab 1965 den „Kapitän A V8“ mit einer 4,6-Liter-Chevrolet-V8-Maschine mit 140 kW (190 PS), welcher sehr selten auf deutschen Straßen anzutreffen war: nur 113 Stück wurden gebaut. Für den österreichischen Markt gab es zusätzlich aus steuerlichen Gründen eine 2,5 Liter-Version mit 82 kW (112 PS). Insgesamt wurden 24.249 Exemplare von Februar 1964 bis September 1968 gebaut.

 

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